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Sokolka – das polnische Lanciano
   

Autor: ks. Mieczysław Piotrowski TChr,
Liebt einander! 3/2012 → Die Wissenschaft und der Glaube



Im Oktober 2008 geschah in der Pfarrkirche St. Antonius von Padua in Sokolka, im Nordosten Polens, etwas Unglaubliches: Eine konsekrierte Hostie verwandelte sich in Muskelgewebe eines menschlichen Herzens, das lebt, aber sehr leidet und bereits in Agonie gefallen ist.

Die Verwandlung der Hostie

Sokolka – das polnische LancianoAm Sonntag, dem 12. Oktober 2008 feierte der Priester Filip Zdrodowski in der erwähnten Pfarrkirche um 8: 30h die heilige Messe. Als während dieser hl. Messe der Priester Jacek Ingielewicz ihm bei der Austeilung der hl. Kommunion half, fiel ihm irgendwann, ohne sein Wissen, eine der Hostien auf die Altarstufe. Dies bemerkte eine Frau, die daneben kniete. Sie machte Pater Ingielewicz auf die heruntergefallene Hostie aufmerksam, und dieser hob sie sogleich auf, und da er sie als verschmutzt ansah, legte er sie in das sog. Vasculum, also in ein kleines Gefäß mit Wasser, das neben dem Tabernakel steht (das Vasculum dient den Priestern nach der Austeilung der hl. Kommunion zum Abspülen ihrer Finger).

Als die hl. Messe zu Ende war, trug die Sakristanin, Schwester Julia Dubowska, das Vasculum mit der Hostie hinüber in die Sakristei, goss seinen gesamten Inhalt in ein anderes Gefäß und schloss dieses in einem Safe ein. Den Schlüssel dazu hatten nur sie und Pfarrer Stanislaw Gniedziejko. Hier muss man vermerken, dass Schwester Julia eine Ordensfrau von der Kongregation der Dienerinnen Jesu in der Eucharistie ist.

Schwester Julia hatte zum ersten Mal im Leben mit so einer Situation zu tun. Täglich schaute sie in das Gefäß mit dem Wasser und prüfte, ob die konsekrierte Hostie sich schon aufgelöst hatte. Normalerweise löst sich die Hostie nach einigen Tagen vollständig im Wasser auf. In diesem Fall würde es genauso sein, so glaubte man. Als Schwester Julia am 19. Oktober gegen 8 Uhr morgens in der Sakristei den Safe öffnete, spürte sie den Geruch von Brot. Da dachte sie, die Hostie habe sich inzwischen vollständig aufgelöst, und sie könne nun den gesamten Inhalt des Vasculums in die sogenannte Piscina umgießen, eine spezielle Öffnung unter dem Altar. Als sie die Hostie in dem Gefäß mit Wasser erblickte, war sie sprachlos vor Staunen. In der Mitte der weißen Hostie sah sie etwas, das an ein lebendiges, blutiges Stückchen Fleisch erinnerte, etwa anderthalb Mal einen Zentimeter groß. Wie spätere Untersuchungen ergaben, war dies echtes Muskelgewebe eines lebenden und leidenden menschlichen Herzens im Zustand der Agonie, unmittelbar vor dem Infarkt. Schwester Julia versenkte sich mit höchstem Erstaunen und Verehrung in die Betrachtung dieses außergewöhnlichen Phänomens. Später gestand sie, sie habe sich gefühlt wie Moses beim Anblick des brennenden Dornbuschs in der Wüste.

Als sie so längere Zeit bewegungslos verharrte und die verwandelte Hostie betrachtete, bemerkte dies Pater Filip Zdrodowski. Er trat heran und fragte sie, was passiert sei. Da erklärte ihm Schwester Julia, was sie in den Händen hielt, und wie die konsekrierte Hostie dort hingekommen war. Anschließend stellte sie das Gefäß auf den Schreibtisch, damit der Pfarrer zusammen mit den anderen in der Sakristei anwesenden Priestern die verwandelte Hostie ansehen konnte.

Pfarrer Stanislaw Gniedziejko erinnert sich, dass er schockiert war, als er auf der weißen Hostie eine blutrote Substanz erblickte, um die herum das Wasser sich überhaupt nicht verfärbt hatte. Er sagt, als er jene blutige Substanz in der Hostie aus der Nähe gesehen habe, habe sie wie ein Stückchen Fleisch ausgesehen, wie lebendes, durchblutetes Gewebe.

Alle wussten, dass dies eine konsekrierte Hostie war, in der der Auferstandene Christus wahrhaftig in Seiner verherrlichten menschlichen Natur gegenwärtig ist. Sie begannen sich also zu fragen, ob diese rote Substanz, die sich auf der Hostie gezeigt hatte, das Resultat irgendwelcher natürlicher Prozesse war, oder aber ein übernatürliches Zeichen, durch das Christus ihnen allen etwas sehr Wichtiges bewusst machen wollte. Der Pfarrer war sofort der Meinung, dass man dieses geheimnisvolle Phänomen nicht bagatellisieren dürfe, und noch am gleichen Tag informierte er seine Exzellenz Erzbischof Edward Ozorowski über die ganze Sache. Kurze Zeit später traf der Erzbischof in Sokolka ein. Er sah die verwandelte Hostie und ordnete an, sie in sichere Verwahrung zu bringen und zu beobachten, was weiter mit ihr geschehen würde.

Am 29. Oktober wurde das Gefäß mit der Hostie in den Tabernakel der Kapelle der Göttlichen Barmherzigkeit im Pfarrhaus hinübergebracht, und am folgenden Tag nahm der Pfarrer auf die Bitte des Erzbischofs hin die Hostie aus dem Wasser, legte sie auf ein weißes Korporale, das er in einer Kustodia ausgebreitet hatte, und stellte das Ganze in den Tabernakel. Innerhalb kurzer Zeit trocknete die Hostie aus; die rotbraune, blutige Substanz zog gleichsam in das Korporale ein, und so ist sie bis auf den heutigen Tag erhalten geblieben. Drei Jahre lang wurde die Hostie in der Kapelle im Pfarrhaus aufbewahrt. Erst am 2. Oktober 2011 wurde sie feierlich in die Kirche überführt und zur ganztägigen Anbetung in der Kapelle der Muttergottes vom Rosenkranz ausgestellt.

Die Expertise zweier herausragender Wissenschaftler

Am 5. Januar 2009 schickte die erzbischöfliche Kurie auf Beschluss des Erzbischofs hin einen Brief an Professor Dr. med. habil. Maria Sobaniec-Lotowska und an Professor Dr. med. habil. Stanislaw Sulkowski von der medizinischen Universität in Bialystok, mit der Bitte um eine wissenschaftliche Expertise zu einem „mit einer Hostie verbundenen Material, welches in der Pfarrkirche St. Antonius von Padua in Sokolka aufgefunden wurde“, sowie darum, dieser Bitte „mit dem gebotenen Ernst zu begegnen, sie gleichzeitig als dringend zu betrachten, sowie vollkommenes Stillschweigen darüber zu bewahren.“ Man muss hier anmerken, dass Frau Professor Maria Sobaniec-Lotowska und Herr Professor Stanislaw Sulkowski herausragende Wissenschaftler sind, die nicht nur in ihrer polnischen Heimat, sondern auch im Ausland bekannt sind. Seit über 30 Jahren beschäftigen sie sich mit histopathologischer Diagnostik; sie sind auf diesem Gebiet erstklassige Spezialisten und haben beträchtliche wissenschaftliche Leistungen vorzuweisen. Sie sind in separaten organisatorischen Einheiten der Medizinischen Universität in Bialystok beschäftigt: in der Abteilung für Ärztliche Pathomorphologie und in der Abteilung für Allgemeine Pathomorphologie.

Am 7. Januar 2009 begab sich Frau Prof. Maria Sobaniec-Lotowska nach Sokolka und entnahm in Anwesenheit einer speziellen Kommission eine Laborprobe der geheimnisvollen Substanz, die sich in der Hostie gezeigt hatte. „Im Augenblick der Entnahme dieser Probe“, so die Professorin, „war nicht klar, um welches Material es sich handelte. Ich entnahm eine sehr kleine Menge davon. Es hatte eine bräunliche Farbe und war fest mit dem erhaltenen Fragment der Allerheiligsten Hostie verbunden.“

Die histopathologische Beurteilung der aus der verwandelten Hostie entnommenen Probe führten Prof. Maria Sobaniec-Lotowska und Prof. Stanislaw Sulkowski unabhängig voneinander und unter Einhaltung sämtlicher wissenschaftlicher Prinzipien durch, und die morphologischen Bilder wurden von ihnen detailliert beschrieben und fotografiert. Die Wissenschaftler verwendeten für ihre Untersuchungen modernste Lichtmikroskope sowie ein Transmissionselektronenmikroskop (TEM).

Die Ergebnisse dieser beiden separaten und voneinander unabhängigen Expertisen stimmten vollkommen miteinander überein und versetzten die beiden Wissenschaftler in großes Staunen. Wie sich zeigte, ist die geheimnisvolle Substanz, in die sich das Fragment der Allerheiligsten Hostie verwandelt hat, mit absoluter Sicherheit Muskelgewebe eines menschlichen Herzens, das lebt, aber sehr leidet und sich im Zustand der Agonie befindet, gleichsam unmittelbar vor dem Infarkt.

Frau Professor Maria Sobaniec-Lotowska erläutert: „In diesem so winzigen Partikel des von uns untersuchten Materials fanden wir hinsichtlich der Morphologie zahlreiche charakteristische Exponenten, die auf Herzmuskelgewebe hinweisen. Einer dieser Exponenten ist das Phänomen der Segmentierung, d.h. der Beschädigung der Herzmuskelfasern an der Stelle der Glanzstreife, sowie das Phänomen der Fragmentierung. Diese Beschädigungen werden als zahlreiche, kleine Risse wahrgenommen, gleichsam wie Schnittwunden durch ein Messer. Solche Veränderungen entstehen nur in nicht nekrotischen Fasern und spiegeln das schnelle Zusammenziehen des Herzmuskels in der agonalen Phase, unmittelbar vor dem Tod, wider. Ein anderer wichtiger Beweis dafür, dass das untersuchte Material einem menschlichen Herzmuskel entstammt, war hauptsächlich die zentrale Lage der Zellkerne in den untersuchten Fasern, was für diesen Muskel ein charakteristisches Phänomen ist. Im Verlauf einiger Fasern fanden wir auch Bilder, die dem Sinusknoten entsprechen. In der elektronenmikroskopischen Untersuchung hingegen waren die Umrisse von Glanzstreifen und Ansammlungen feiner Mikrofibrillen zu sehen. Als Fazit der durchgeführten Untersuchungen haben wir im Protokoll an die Kurie der Erzdiözese geschrieben: „Das zur Untersuchung eingesandte Material (…) weist auf Herzmuskelgewebe hin, zumindest erinnert es von allen lebendigen Geweben am ehesten an ein solches.“ Und was unserer Meinung nach wichtig ist, ist die Tatsache, dass das von uns analysierte Material als Ganzes dieses Gewebe darstellt.“

Professor Stanislaw Sulkowski unterstreicht, dass „die Materie, aus der die Hostie besteht, sich bald, nachdem sie ins Wasser gelegt wird, auflöst. Die Allerheiligste Hostie von Sokolka hingegen ist aus Gründen, die der Wissenschaft völlig unbekannt sind, keinem Zerfall unterlegen. Doch was am meisten verwundert, ist die Tatsache, dass der mittlere Teil der Hostie sich in Herzmuskelgewebe verwandelt und gleichzeitig eine unauflösliche Struktur mit dem übrigen Teil der weißen Hostie gebildet hat.“

Die Mikroskopbilder sind ein empirischer, wissenschaftlicher Beweis dafür, dass absolut niemand in der Lage gewesen wäre, diese beiden Strukturen so miteinander zu verbinden: die des Herzmuskelgewebes mit der des Brotes. Selbst Wissenschaftler, die mit der neusten Apparatur ausgestattet sind, sind nicht imstande, so etwas hervorzubringen. Die Fragmente der Hostie sind eng mit den Fasern des menschlichen Herzmuskelgewebes verwoben und durchdringen sich gegenseitig. Dies schließt jede Möglichkeit eines menschlichen Einwirkens vollkommen aus.

Frau Professor Maria Sobaniec-Lotowska betont die Tatsache, dass „dieses ungewöhnliche, geheimnisvolle Phänomen des Verwobenseins der Materie der weißen Hostie mit den Muskelfasern eines menschlichen Herzens sowohl mit Lichtmikroskopen, als auch mit dem Transmissionselektronenmikroskop beobachtet, untersucht und fotografiert wurde. Dies zeugt davon, dass es hier keinerlei Manipulation durch einen Menschen gegeben haben kann. Außerdem muss man noch auf eine andere ungewöhnliche Erscheinung hinweisen, nämlich, dass die Hostie lange Zeit im Wasser gewesen war, und nach ihrer Herausnahme auf das Korporale gelegt wurde. Gleichzeitig wurden in den durchgeführten Untersuchungen keine Veränderungen beobachtet, die bei einem so langen Verbleib von Herzmuskelgewebe im Wasser hätten auftreten müssen. Auf der Ebene empirischer Untersuchungen sind wir nicht in der Lage, diese Tatsache zu erklären. Dies waren zweifellos die wichtigsten Untersuchungen, die ich in meinem Leben bisher durchgeführt habe. Ihre Ergebnisse waren für mich ein Schock – sie wiesen auf ein außergewöhnliches Phänomen hin, das aus wissenschaftlicher Sicht absolut unerklärlich ist.“

In Anbetracht der Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Untersuchungen wird jeder unvoreingenommene, logisch denkende Mensch den offensichtlichen Schluss ziehen, dass es sich bei der ungewöhnlichen Verwandlung des Hostienbruchstücks in menschliches Herzmuskelgewebe im Zustand der Agonie um ein Ereignis von übernatürlichem Charakter handelt.

Pseudowissenschaftliche Versuche, Tatsachen infrage zu stellen

Liberale und linke Medien haben versucht, die Ergebnisse der pathomorphologischen Analyse, die von zwei herausragenden Wissenschaftlern aus Bialystok an der Hostie von Sokolka durchgeführt wurde, infrage zu stellen. Diese Medien beriefen sich auf Beurteilungen und Kommentare von Pseudoexperten, die keinerlei sachliche Grundlagen hatten, um sich kompetent zu diesen Untersuchungen zu äußern. So meinte zum Beispiel einer von ihnen, dies sei „kein Wunder, sondern reine Biologie.“ Ein anderer wiederum bekräftigte, das Bakterium Serratia marcescens sei für die rote Färbung der Hostie verantwortlich. Er wagte damit eine Beurteilung dieses Phänomens, obwohl er selbst die wunderbar verwandelte Hostie nicht gesehen, und schon gar nicht untersucht hatte, ebenso wenig hatte er die Dokumentation der Expertise gelesen. Ein solches Vorgehen steht nicht nur im Widerspruch zur wissenschaftlichen Objektivität, sondern verstößt auch gegen die menschliche Logik und bricht die elementaren Prinzipien der Ethik. Außerdem, so betonen dies Prof. Sulkowski und Frau Prof. Maria Sobaniec-Lotowska, „produziert keine der Wissenschaft bekannte Bakterie Gewebestrukturen, und noch weniger ist irgendeine Bakterie in der Lage, Gewebe von der Art eines menschlichen Herzmuskels hervorzubringen, und das Vorhandensein eben solchen Gewebes stellten wir in der Hostie fest.“ Dies ist die Feststellung eines objektiven, unbestreitbaren Faktums. Leider lehnen manche, die sich von ideologischen Motiven leiten lassen, alle Tatsachen ab, die ihre ideologischen Annahmen infrage stellen. Ihre Meinungen sind dann keine objektiven, wissenschaftlichen Feststellungen mehr, sondern reine Ideologie und Lügenpropaganda.

Auch andere absurde Vorwürfe kamen auf. So erstattete eine Gruppe sogenannter Rationalisten Anzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Verübung eines Verbrechens, da die von den Wissenschaftlern untersuchte Laborprobe darauf hinwies, dass es sich um das Herzmuskelgewebe eines sterbenden Menschen handelt. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren ein, stellte es jedoch sehr schnell wegen Mangels jeglicher Beweise wieder ein. Atheisten, die objektive Fakten ablehnen, verhalten sich irrational. Sie sind aus einem einfachen Grund für die Erkenntnis der Wahrheit nicht empfänglich: weil sie der sie umgebenden Realität einen ideologischen Maulkorb anlegen, nämlich ihre irrationale Selbstgewissheit, dass nur das existiert, was wir mit unseren Sinnen erkennen können – also auch die Überzeugung, dass es ganz sicher keinen Gott und keine geistige Welt gibt. Wenn dann jedoch unwiderlegbare, offensichtliche Tatsachen zutage treten, so wie zum Beispiel die von Sokolka, die ihre ideologischen Thesen in Zweifel ziehen, dann erfinden die gleichen „Rationalisten“ lächerliche, irrationale Erklärungen für diese Fakten.

„Die Feststellung von Herzmuskelgewebe in der Probe, die der Oblate entnommen wurde, ist der Beweis für ein Wunder, und man muss schon starke wissenschaftliche Beweise vorweisen, um dies infrage zu stellen“, schrieb Dr. med. Janusz Mietkiewski, ein bekannter Pathomorphologe, unmittelbar nach Erscheinen des ersten Kommunikees der Kurie in einem Brief an Prof. Maria Sobaniec-Lotowska.

Die pathomorphologischen Untersuchungsergebnisse der in Fleisch verwandelten Hostie von Sokolka wurden der Erzbischöflichen Kurie in Bialystok am 21. Januar 2009 übersandt. Aus ihnen geht eindeutig hervor, dass dieses Fragment der konsekrierten Hostie zu Muskelgewebe eines menschlichen Herzens im Zustand der Agonie geworden ist. Die Gewebestruktur des Herzmuskels und die Struktur der Oblate (des Brotes) sind so eng ineinander integriert, dass jede menschliche Einwirkung hier vollkommen ausgeschlossen ist.

Professor Stanislaw Sulkowski und Frau Professor Maria Sobaniec-Lotowska verheimlichen nicht, dass sie gläubige Menschen sind. Als Wissenschaftler haben sie ein besonderes Bewusstsein für die unglaubliche Komplexität und Zielgerichtetheit sowohl des Makro-, als auch des Mikrokosmos. All dies kann demnach nicht allein das Ergebnis eines Zufalls sein und führt daher zu einer logischen Schlussfolgerung, zur Anerkennung einer Höchsten Intelligenz: nämlich des Dreieinigen Gottes. Die Weigerung, an Gott zu glauben, beruht hingegen ebenfalls auf Glauben, aber einem, der ganz offensichtliche, logische Schlüsse ablehnt, die aus gewissen Erfahrungen mit der umgebenden Welt sowie aus Ereignissen resultieren, die mit Christi Leben, Tod und Auferstehung oder mit der Geschichte der Katholischen Kirche und dem Leben der Heiligen zu tun haben.

Frau Professor Maria Sobaniec-Lotowska und Professor Stanislaw Sulkowski haben sich bei ihren Untersuchungen an der Hostienprobe aus ganz selbstverständlichen Gründen nicht von ihrem Glauben leiten lassen, sondern ihre Expertise in Übereinstimmung mit den wissenschaftlichen Analysemethoden durchgeführt, was sie auch genauestens mit zahlreichen Fotos dokumentiert haben.

Am 4. November 2009 haben Prof. Sulkowski und Frau Prof. Maria Sobaniec-Lotowska eine Erklärung herausgegeben, in der sie noch einmal die Untersuchungsergebnisse der Laborprobe von der verwandelten Hostie bestätigen und „tiefe Empörung wegen der Irreführung der öffentlichen Meinung“ äußern, „indem hypothetische Möglichkeiten einer pseudowissenschaftlichen Erklärung des von uns untersuchten Phänomens vorgebracht wurden, insbesondere von Personen, die weder den Umfang der durchgeführten Untersuchungen kennen, noch Zugang zum beurteilten Material und der gesicherten Dokumentation haben, und die häufig nicht einmal über elementare Kenntnisse bezüglich der angewendeten Analysetechniken verfügen.“

Die Verwandlung der konsekrierten Hostie in menschlichen Herzmuskel im Zustand der Agonie ist ein Zeichen, das uns alle zur Bekehrung aufruft und uns bewusstmacht, dass sich während jeder hl. Messe wirklich das Leiden, der Tod und die Auferstehung Christi vergegenwärtigen, dass in jeder konsekrierten Hostie Christus in Seiner verherrlichten, auferstandenen Menschheit anwesend ist, um uns Sich selbst zu geben und uns ein „Heilmittel gegen den Tod“ zu sein.

Pater M. Piotrowski SChr

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Veröffentlicht mit Zustimmung des "Liebt einander!" im März 2016.



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