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Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.                Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.                Du sollst den Feiertag heiligen.                Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.                Du sollst nicht töten.                Du sollst nicht ehebrechen.                Du sollst nicht stehlen.                Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.                Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.                Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.               
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Kämpfen wir um unsere Familien!
   

By świadectwo,
Liebt einander! 2/2008 → Die Bewegung der Reinen Herzen



Ich stamme aus einer sehr gläubigen Familie. Zu Hause fehlte es bei uns niemals an Wärme, Liebe und Gebet. Meine Eltern (vor allem meine Mutti) lehrten mich die Glaubenswahrheiten, zeigten, wie man Gut von Böse unterscheidet, und den Weg zu Gott findet.

 

Meine Eltern verdanke ich vor allen Dingen meine starke Persönlichkeit. Niemals zwangen sie mich dazu, etwas gegen meinen Willen zu tun, waren aber immer nahe, um mir bei einem Fall wieder aufzuhelfen. Trotzdem war bei mir zu Hause kein Schlaraffenland, wie es den Anschein haben könnte. Mein Vater ist Alkoholiker und will sich nicht dazu bekennen (wir erlauben ihm stillschweigend dieses Verhalten). Oftmals habe ich mit ihm gekämpft, wegen ihm geweint, habe versucht, meine Mutter zur Scheidung zu überreden. Ich habe aber auch oft gespürt, wie sehr er mich liebt und wie sehr wir einander bedürfen, um geitig zu wachsen – jeder in seinem eigenen Tempo.
Als ich noch ein Teenager war, habe ich beschlossen, die Reinheit bis zur Ehe zu bewahren. Dann schloss ich mich dank „Liebt einander!” der Bewegung der Reinen Herzen an und vertraute meine Familie der Obhut des hl. Josefs an. Ihm verdanke ich es, dass ich täglich um einen guten Mann betete – und erhört wurde. Die BDRH gab mir Mut und Stärke, weil ich doch meinem besten Freund ein Versprechen gegeben habe, und Ihn konnte ich doch nicht enttäuschen.
Ich lebte in Keuschheit und glaubte daran, dass Gott mir den richtigen Menschen auf meinen Lebensweg stellt. Sehr schnell, nämlich schon im Gymnasium, erhörte der Herr meine Bitte, doch ich konnte damals noch nicht daran glauben. Gott gab jedoch nicht nach und schenkte mir Zeit, um mich selber und mein Herz verstehen zu lernen. Nach langer Zeit erkannte ich, dass der Mann, um den ich so innig betete, schon da war, ganz in meiner Nähe. Vom Augenblick meiner „Erleuchtung” bis zum Tag unserer Hochzeit brauchte es nur ein Jahr. Im Marienmonat Mai vorigen Jahres haben wir das Ehesakrament empfangen und als Zeugen Gott, unsere Familien und Freunde geladen.
Der hl. Josef wachte über mich, damit ich meinem Mann das größte Geschenk bringen konnte. Ich erhielt als Gegengabe das schönste Geschenk, von dem ich nicht einmal zu träumen gewagt hatte – die Reinheit meines Mannes! Die Gnaden ergossen sich sehr schnell auf unsere Familie. Der Herr in Seiner Güte und Seinem großen Vertrauen segnete uns mit Nachwuchs. Er unterließ es aber nicht, uns auf die Probe zu stellen und Seine Erwartungen an uns zu erhöhen. Er will, dass wir Ihm endlos vertrauen. Sehr schnell stellte sich nämlich heraus, dass es sich um eine Risikoschwangerschaft handelt. Die wichtigsten Bedingung, um das Kind austragen zu können, waren Bettruhe und sexuelle Abstinenz. Das war eine sehr schwere Phase in unserem Leben. Ich fühlte mich wertlos und zu nichts zu gebrauchen, weil ich nur da lag. Mein Mann stand mir jedoch die ganz Zeit zur Seite, half mir, sorgte sich um mich und wiederholte immer, dass mein Liegen eine Mission sei – die Mission, unserem Kind das Leben zu geben. Wir haben ausgehalten und alle Bedingungen erfüllt. Die Belohnung für unsere Beharrlichkeit ist unsere kleine Tochter, die jetzt neben mir schläft. Wir haben sie gemeinsam auf die Welt gebracht. Die gemeinsame Geburt war eine weiteres wichtiges Ereignis, das uns einander nähergebracht hat und unsere Liebe stärkte.
Heute danke ich Gott für meine Familie, obwohl ich weiß, dass wir bestimmt noch um sie kämpfen werden müssen. Ich fürchte diesen Kampf jedoch nicht, weil ich weiß, dass alle Proben, die Gott uns schickt, zu bestehen sind, wenn wir nur auf Ihn vertrauen. Gott segnet die Familien, deshalb sollten wir aus allen Kräften um sie kämpfen!
Ein Priester sagte mir einmal die folgenden Worte: „Die Ehefrau und Mutter hat eine Berufung zur Ganzhingabe an den Nächsten.” Ich möchte mich ganz für meiner Familie hingeben. Als Ehefrau und Mutter verstehe ich heute meine Eltern und die Worte des Ehegelöbdes „ ... bis dass der Tod euch scheidet”.
Meine Lieben, ich schreibe diese Zeugnis, damit diejenigen, die vielleicht nicht ganz daran glauben, dass Keuschheit Sinn macht, doch glauben lernen! Dank der vorehelichen Enthaltsamkeit fiel es uns leichter, die neun schweren Monaten durchzuhalten und zu verstehen, was im Leben wirklich zählt. Das größte Wunder der Reinheit in unserem Leben ist unsere kleine Flamme – das Licht, das Gott in unserem Leben entzündet hat, und für das wir Ihm von ganzem Herzen dankbar sind.
Heilige Familie, nimm alle Familien in Deine Obhut und sei unser Vorbild! Heilige Familie, nimm Dich unserer an, denn wir haben unser Haus Dir anvertraut! Amen
 
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Published - November 2010


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