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Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.                Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.                Du sollst den Feiertag heiligen.                Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.                Du sollst nicht töten.                Du sollst nicht ehebrechen.                Du sollst nicht stehlen.                Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.                Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.                Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.               
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Das schönste Hochzeitsgeschenk
   

Liebt einander! 1/2009 → Die Bewegung der Reinen Herzen



Dass man anders leben kann, das erfahren wir jeden Tag in unserem Leben und das erfuhren wir auch einst, als wir uns kennenlernten, sowie jetzt in der lang ersehnten Ehe.

 

Am Anfang unserer Bekanntschaft sind wir der BDRH beigetreten und die ganzen drei Jahre über gab es niemals einen Moment, in dem wir diesen Entschluss bereut hätten. Dabei war es nicht ganz einfach. Der Teufel versuchte, uns zu verführen. Je näher die Hochzeit heranrückte, desto schlimmer wurde es. Doch wir haben unsere Reinheit bewahrt, um anderen und uns selber zu beweisen, dass man auch anders leben kann. Endlich kam der wunderschöne und lang erwartete Tag unserer Hochzeit heran. Wir standen mit reinen Herzen vor Gott und baten Ihn um Seinen Segen für unser gemeinsames Leben. Und es vergeht kein Tag, an dem wir nicht diesen Segen fühlen würden.
Wir wollten beide, dass dieser Tag wirklich außergewöhnlich wird, dass alle an unserer Freude teilhaben - an einer echten und aufrichtigen Freude. Deshalb haben wir beschlossen, unsere Hochzeit ohne Alkohol zu feiern. Die Reaktionen der Menschen darauf waren unterschiedlich, was soll man da verbergen; einige waren offen dagegen, einige waren empört, manche spotteten. Wir sind trotz allem dabei geblieben. Und obwohl viele sehr zurückhaltend dem Ganzen gegenüberstanden, stellte es sich heraus, dass man doch ohne Alkohol Spaß haben kann und das sogar bis zum Morgengrauen. Diesmal waren es nicht nur wir beide, sondern auch unsere 100 Hochzeitsgäste, die Zeugnis darüber gaben, dass man sich auch anders freuen kann; sogar an Sylvester, denn an diesem Tag feierten wir unsere Hochzeit.
Der Hochzeitstag ging schnell vorüber und wir gingen gemeinsam mit Gott in unser Eheleben. Mit Ihm beginnen und beenden wir jeden Tag, denn das Leben kann grausam sein. Es kommen Augenblicke des Zweifelns und des Scheiterns und da kann der Mensch ohne eine starke Stütze - eine Stütze in Gott - alleine nicht zurechtkommen. Obwohl wir erst seit einem Jahr verheiratet sind, wissen wir, wie schwer es manchmal sein kann. Mit Gott und dank Seiner Hilfe haben wir bereits viele Schwierigkeiten überwunden und der Segen, den wir damals am Altar empfangen haben, begleitet uns jeden Tag. Mit diesem Segen lässt sich Schweres leichter ertragen, es lässt sich leichter lieben und vertragen, auch wenn man unterschiedliche Ansichten vertritt. Das gemeinsame Leben ist wunderbar, aber nicht dann, wenn es nur mich und dich gibt, sondern erst dann, wenn es Gott, mich und dich gibt. Ja! Gott an der ersten Stelle.
Und was haben uns das Vertrauen auf Gott und die voreheliche Enthaltsamkeit gebracht? Vor allem das schönste Hochzeitsgeschenk - jeder von uns wurde zum Geschenk für den anderen. Ohne Altlasten aus der Vergangenheit. So haben wir gelernt, aufeinander zu warten, und dies ist in der Ehe wichtiger, als wir gedacht hätten. Wenn nun eine Krankheit, eine Schwangerschaft oder irgendein anderes Hindernis kommt, was uns daran hindert, zusammen zu kommen, so sind wir in der Lage, uns unsere Liebe auf viele andere Arten zu zeigen. Weil wir keine Lasten aus der Vergangenheit haben, können wir uns mehr vertrauen, lieben und wissen, dass wir nur zueinander gehören. In unserem Eheleben haben wir uns für die natürliche Familienplanung entschieden. Wir können uns keine Verhütungsmittel vorstellen, obwohl doch so viele davon angepriesen werden. Wir leben weiterhin anders und es geht uns gut damit.
Es lohnt sich, aufeinander zu warten, denn dann ist es einfacher, wenn … man warten muss. Es lohnt sich, Gott in die gemeinsame Beziehung einzuladen. Es lohnt sich, die natürliche Familienplanung zu praktizieren, denn sie nähert uns unglaublich einander an. Ich wünsche es jedem Mädchen, jeder Verlobten und jeder Ehefrau, dass sich ihr Mann so sehr für sie, ihren Körper und die Vorgänge in ihrem Organismus interessiert, wie es mein Mann tut. Für uns Frauen ist dies der beste Liebesbeweis und ein Zeichen dafür, dass wir gebraucht und geliebt werden. Es lässt sich und es lohnt sich, anders zu leben!
 
Anke und Rafael
 
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Published - November 2010


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