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Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.                Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.                Du sollst den Feiertag heiligen.                Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.                Du sollst nicht töten.                Du sollst nicht ehebrechen.                Du sollst nicht stehlen.                Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.                Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.                Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.               
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Die ganze Wahrheit über das eheliche „Ja“
   

Autor: Pater Mieczysław Piotrowski SChr,
Liebt einander! 2/2017 → Bewegung der Reinen Herzen für Eheleute



Jesus selbst sagt eindeutig, dass es keine Scheidungen gibt. Nach der Vermählung sind die Eheleute „nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, dass darf der Mensch nicht trennen“ (Mt 19,6).

Die ganze Wahrheit über das eheliche „Ja“

Kardinal Gerhard Müller, Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, kommentierte die vor Kurzem veröffentlichte apostolische Adhortation des Heiligen Vaters Franziskus Amoris laetitia und stellte eindeutig fest, dass Geschiedene, die sich in einer neuen Beziehung befinden, in schwerer Sünde leben und die heilige Kommunion nicht empfangen können. Wenn irgendjemand lehrt, dass sie solch eine Möglichkeit haben und sich grundlos auf die Adhortation Amoris laetitia beruft, dann verkündet er eine Meinung, die nicht in Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche ist. Niemand kann das Gesetz Gottes ändern, welches besagt, dass eine rechtmäßig geschlossene Ehe unauflöslich ist. Der Geschlechtsverkehr soll Gottes Plänen zufolge ein Zeichen für das Ehesakrament sein. Jeder Geschlechtsverkehr außerhalb der Ehe ist Sünde. Kardinal Müller argumentiert, dass man nicht gleichzeitig zu Jesus „Ja“ sagen und Ihn in der hl. Kommunion empfangen, dabei aber seine Lehre über die Unauflöslichkeit der Ehe ablehnen kann. Das ist ein Widerspruch – so der Kardinal –, denn man kann nicht im Zustand der Gnade leben und gleichzeitig im Zustand der Sünde sein. Wenn jemand im Zustand der Todsünde lebt, muss er zunächst zur Beichte gehen und kann die heilige Kommunion erst nach der Lossprechung von den Sünden empfangen. Geschiedene werden erst dann die heilige Kommunion empfangen können, wenn sie in Reinheit leben oder sich vom derzeitigen Ehepartner trennen, und wenn dies nicht möglich ist, dann dürfen sie nicht miteinander verkehren. Man kann das Leben in der Sünde nicht rechtfertigen, also eine Situation, die im Widerspruch zum Gesetz Gottes steht.

Geschiedene, die in einer neuen Beziehung leben, befinden sich in schwerer Sünde und können die hl. Kommunion nicht empfangen

Liebe Eheleute! Denkt immer daran, dass im Ehesakrament Jesus Euch mit unzertrennbaren Banden der Einheit verbunden hat. Jesus selbst sagt eindeutig, dass es keine Scheidungen gibt, nach der Vermählung sind die Eheleute „nicht mehr zwei, sondern eins. Was aber Gott verbunden hat, dass darf der Mensch nicht trennen“ (Mt 19,6). Jeder Gedanke und jedes Zureden zur Scheidung stammt vom Vater der Lüge, also vom Satan. Legt all Eure Krisen, Probleme und Freuden Jesus im täglichen Gebet vor. Betet täglich den Rosenkranz, den Barmherzigkeitsrosenkranz, lest in der Heiligen Schrift. Nur mit Christus, mit Maria und dem hl. Josef werdet Ihr alle Schwierigkeiten überwinden! Wenn die Eheleute gemeinsam beten, regelmäßig beichten und an der Eucharistiefeier teilnehmen, dann bauen sie ihre Zukunft auf dem unzerstörbaren Felsen, der Gott selbst ist. Jesus lädt Euch in die Bewegung der Reinen Herzen für Eheleute ein, denn Er möchte Euch lehren zu lieben, indem Er Eure ehelichen Beziehungen erneuert und heilt. Um in die BRHE einzutreten, muss man zunächst alle seine Sünden im Sakrament der Beichte bekennen und, nachdem man Jesus in der hl. Kommunion empfangen hat, das Weihegebet der BRHE beten.

Betet jeden Tag das Weihegebet der BRHE und führt alle darin enthaltenen Verpflichtungen in Euer Eheleben ein. Man muss seine täglichen Aufgaben so ordnen, dass das Gebet immer an erster Stelle steht. Wacht darüber, dass das Fernsehen und das Internet nicht Eure Zeit stehlen – auf Kosten des Gebetes und der Erholung. Betet jeden Tag um die Gnade eines reinen Herzens, damit Ihr immer im Zustand der heilig machenden Gnade verbleibt, und wenn Ihr eine Todsünde begeht, dann begebt Euch sofort zur Beichte. Wir bitten Euch, schreibt Eure Zeugnisse nieder und sendet sie an die Redaktion. Über das große Ereignis, Euren Eintritt in die Bewegung der Reinen Herzen für Eheleute, informiert bitte auch unsere Redaktion, indem Ihr uns Eure Adresse, das Hochzeitsdatum und das Datum des Eintrittes in die BRHE zuschickt. Wir werden Euch dann in das Buch der Reinen Herzen eintragen. „Die Gnade Jesu Christi, des Herrn, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“ (2 Kor 13,13).





Veröffentlicht mit Zustimmung des "Liebt einander!" im Oktober 2020.



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