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Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.                Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.                Du sollst den Feiertag heiligen.                Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.                Du sollst nicht töten.                Du sollst nicht ehebrechen.                Du sollst nicht stehlen.                Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.                Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.                Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.               
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Vom Lutheranismus zum Licht der Wahrheit in der Katholischen Kirche
   

Autor: Redaktion,
Liebt einander! 1/2018 → Geschichte



Was ist geschehen, dass Maria Teresa Tauscher, geboren in einer lutherischen Pastorenfamilie, in die Katholische Kirche eintrat, die Ordensvereinigung „Karmel vom Göttlichen Herzen“ gründete und am 18. Mai 2006 selig gesprochen wurde?

Vom Lutheranismus zum Licht der Wahrheit in der Katholischen Kirche

Die selige Mutter Maria Teresa vom hl. Josef (Anna Maria Teresa Tauscher) hatte bereits als kleines lutherisches Mädchen eine große Sehnsucht, die Wahrheit kennenzulernen, und so suchte sie beharrlich nach ihr. Hauptinspirator und Führer bei jeder ehrlichen Suche nach Wahrheit ist immer Jesus Christus selbst, der sagt: „Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet“ (Lk 11,9-10).

Der einzige Führer

Anna Maria Teresa Tauscher wurde in einer lutherischen Pastorenfamilie auf heute polnischem Gebiet in dem Dorf Sandow geboren (heute Sądów in der Woiwodschaft Lebus). Sowohl ihr Vater, als auch ihr Großvater haben sich deutlich in die Geschichte des deutschen Protestantismus eingeschrieben.

In diesem von lutherischer Tradition durchwirkten Haus wuchs Anna Maria auf, als älteste Pastorentochter, die sich durch außergewöhnliche geistige Sensibilität und scharfsinnige Intelligenz auszeichnete. Im Gebet entwickelte sie eine persönliche Beziehung mit Gott. In ihren ersten bewussten Lebensjahren gab der Vater ihr die Richtung ihrer geistlichen Formung vor.

Sehr häufig kam in ihren gemeinsamen Gesprächen das Thema der Sünde vor. Im Alter von sieben Jahren entschied sich Anna Maria, niemals zu sündigen. Damals auch, so schreibt sie, „fällte ich die kategorische Entscheidung, dass ich von diesem Moment an in meinem geistlichen Leben ausschließlich der Göttlichen Führung vertrauen würde. Niemals wieder bat ich meine Mutter oder den Pastor um Rat. Ich sprach nur noch mit Gott. Nur Er allein war mir Lehrer, Berater und Führer.“

„Niemals wieder bat ich meine Mutter oder meinen Pastor um Rat. Ich sprach nur noch mit Gott. Nur Er allein war mir Lehrer, Berater und Führer“ (selige Maria Teresa)

Mit Blick auf ihre Mutter, die sich im Geist des Evangeliums den Armen aufopferte, folgt Anna Maria in ihren frühen Jahren der inneren Sehnsucht ihres Herzens, ihre Altersgenossen zu Jesus dem Guten Hirten zu führen, von dem ihre Mutter an den Abenden so einnehmend sprach. Schon als Sechsjährige überwand sie ihre angeborene Schüchternheit, stellte sich auf dem Marktplatz ihres Städtchens hin und lud Kinder für den Sonntagnachmittag ins Pfarrhaus ein, damit sie vom Guten Erlöser hören konnten. Dieser Evangelisierungseifer, der von der Sorge um die Kleinsten inspiriert war, wurde zum Fundament des später von ihr vollbrachten Gotteswerks.

Die Entdeckung der Wahrheit

Im täglichen beharrlichen Gebet und während der Betrachtung der Texte der Heiligen Schrift stellte Anna Maria mit dem Vertrauen eines Kindes dem Herrn Jesus Fragen und erlaubte, dass Er sie zur Fülle der Wahrheit führte und sie formte. Sie beschloss, sich in ihrem geistlichen Leben allein auf Gott zu verlassen, und nicht, wie bis dahin, auf die Führung durch ihren Vater, den Pastor. Als heranwachsendes Mädchen schaute sie kritisch auf den Glauben, in dem sie erzogen worden war. Zu ihren Lieblingsbüchern in der Bibel gehörten die Briefe des hl. Paulus sowie der von den Lutheranern verworfene Jakobusbrief.

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Veröffentlicht mit Zustimmung des "Liebt einander!" im November 2020.



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